WHAT THE KAUFHOF…

Veranstaltung | Resümee

WHAT THE CELEBRATION OF BAUKULTUR…
Wie gelingt es, dass Menschen sich mit Entwicklungsperspektiven ihrer Stadt auseinandersetzen? Dass sie aktiv werden, um ihre Stadt mitzugestalten?

Man lade ein zur Langen Tafel der Baukultur! (im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundesstiftung Baukultur Bundesstiftung Baukultur: Baukultur. Lebendig. Vor Ort.)

Insgesamt feierten und diskutierten am Freitag, den 19.06.2026 rund 500 Menschen gemeinsam rund um das leerstehende ehemalige Kaufhofgebäude im Zentrum der Regensburger Altstadt unter dem Motto „What the Kaufhof“!

Ausgestattet mit Klappstühlen und Picknick kamen Familien, alteingesessene Regensburger, Studierende, Zugezogene, Stadträte und Geschäftsleute. Jung und Alt nahmen Platz an der über 40 Biertische langen Tafel der Baukultur. Den ganzen Abend setzten sich Passanten spontan dazu. Man blätterte in den ausliegenden Infobroschüren über die Entwicklung des Neupfarrplatzes seit dem Mittelalter und in tollen Beispielen von umgenutzten Kaufhofkomplexen aus anderen Städten. Auch der neue Baukulturbericht wurde durchstöbert und gab Anlass zu vielen Gesprächen! Man erinnerte sich, wie es früher war, und diskutierte lebhaft, was man hier gerne hätte, was nötig wäre, was man selber beitragen könnte. Viele Ideen und Wünsche wurden auf bereitstehenden Plakaten notiert oder mittels einer App digital abgegeben.

Wir vom Architekturkreis Regensburg e.V. freuen uns sehr, dass unsere gemeinsam mit der Initiative UNSER.STADT.RAUM – Zukunft Neupfarrplatz organisierte Aktion so gut angenommen wurde!

Die Stimmung war großartig! Perfektes Sommerwetter und passende Warenhausmusik-Untermalung taten ihr Übriges dazu. Regelmäßig ertönte ein Kaufhausgong und Durchsagen teilten mit, dass „der kleine Optimismus im Bällebad abgeholt und in die Stadt hinausgetragen werden möchte“ oder „kreatives Mitdenken gesucht werde, da sich die Rolltreppe in eine lebenswerte Innenstadt noch im Planungsstadium befinde“. Die Baufachabteilung bat zu beachten, dass „Nachhaltigkeit auch heute wieder günstiger sei als Abriss und Neubau“.

„Wieso machen wir das nicht öfter?“ war vielfach zu hören. Einfach „unseren“ Platz in „Besitz“ nehmen (im wahrsten Sinne!), sich etwas mitbringen oder sich aus den umliegenden Geschäften und Cafés versorgen, sich mit Freunden treffen oder neue Kontakte knüpfen und dabei neue Nutzungen für die Stadt ersinnen – oder gleich ausprobieren!

Wir unterstützen gerne!

Auch im Nachgang freuen wir uns über Ideen, Wünsche und Anregungen für den Neupfarrplatz!

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Werkbericht Christoph Hesse Architekten